StartseiteVorstandPresse-TVZertifizierte EinrichtungenSingleiter-InfosMitglied werdenWeiterbildungFördererWissenschaftlicher BeiratInternationale BotschafterForschungMusikalische BotschafterLinksDownloadsFilmeNewsletterMitgliederzugangSpenden

Zertifizierte Einrichtungen:

Zertifizierte Singende Krankenhäuser

Zertifizierte Singende Gesundheitseinrichtungen

Zertifizierte Singende Altersheime

Zertifizierte Singende Hospize

Zielsetzungen für das Singen an Krankenhäusern

Patientenrückmeldungen

Singen gegen Schmerzen

Zertifizierte Singende Krankenhäuser:

Tagesklinik Spaichingen

Vinzenz von Paul Hospital

Filderklinik Stuttgart

Krankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Ps

Diakonissen-Krankenhaus Linz

Olgabad Rehaklinik Bad Wildbad

Christophsbad Göppingen

Bezirkskrankenhaus Lienz Österreich

Paracelsus Klinik München

Psychiatrisches Krankenhaus Lüneburg

Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke

Uniklinik Köln

Schweizer Paraplegiker-Zentrum SPZ

Allgemein:

Startseite

Fotogalerie

Archiv

Kontakt

Impressum

Christophsbad: Erstes „Singendes Krankenhaus“ in Baden-Württemberg » www.christophsbad.de
Das Klinikum Christophsbad in Göppingen freut sich über eine ganz besondere Auszeichnung: Es wird am 19. Mai als erstes „Singendes Krankenhaus“ in Baden-Württemberg zertifiziert. Vorbilder gibt es bereits: die Paracelsus-Klinik München, die Psychiatrische Klinik Lüneburg und das Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke.
Zu diesem Anlass veranstaltet der Verein „Singende Krankenhäuser – internationales Netzwerk zur Förderung des Singens in Gesundheitseinrichtungen e.V.“ seine Jahresversammlung mit einem zweitägigen Programm aus Vorträgen, Workshops, Arbeitskreisen und natürlich Singgruppen.
„Das Zertifikat hebt sich vom üblichen Krankenhausalltag deutlich ab. Es handelt sich nicht um eine Pflichtaufgabe, die es abzuhaken gilt, sondern ist Ausdruck dafür, dass auch ein Krankenhaus in sich ein Kultur- und Kommunikationszentrum als Teil der Gemeinde sein kann“, erklärt Bernhard Wehde, Geschäftsführer im Christophsbad. Das Christophsbad fördert sowohl die Entwicklung der Singgruppen als auch die Forschungsarbeiten, seit langem auch über die Dr.-Heinrich-Landerer-Stiftung. Bernhard Wehde ist dankbar für diese Entwicklung und betont, dass der Erfolg maßgeblich darauf beruht, dass engagierte Mitarbeiter, insbesondere aus der Musiktherapie, sich der Idee verbunden fühlen und sich weit über ihre Pflichtaufgaben hinaus engagieren.
Seit März 2011 fördert die Dr.-Heinrich-Landerer-Stiftung in Göppingen ein begleitendes Forschungsprojekt zum Heilsamen Singen an über 15 Krankenhäusern und Gesundheitseinrichtungen in Deutschland. Es soll die Entwicklung der Sing-Aktivitäten dokumentieren und therapeutische und gesundheitsfördernde Auswirkungen des Singens wissenschaftlich auswerten.
Pressebericht » vitawell [6.579 KB]

Singende Krankenhäuser e.V.
Der Verein „Singende Krankenhäuser – internationales Netzwerk zur Förderung des Singens in Gesundheitseinrichtungen e.V.“ wurde 2010 gegründet und engagiert sich für die Verbreitung von Singangeboten in Gesundheitseinrichtungen und Altenheimen. „Singende Krankenhäuser“ hat bisher vier Gesundheitseinrichtungen zertifiziert. Geplant ist die Zertifizierung von weitere zwölf in Großbritannien, Deutschland, Österreich und der Schweiz. Dazu mehr auf www.singende-krankenhaeuser.de.

Das Klinikum Christophsbad
Das Fachkrankenhaus Christophsbad in Göppingen umfasst fünf Kliniken für Psychiatrie, Psychosomatik, Neurologie und Geriatrische Rehabilitation und mehrere ambulante Therapiezentren.
Ihm ist das Christophsheim angeschlossen, in dem chronisch psychisch und neurologisch Erkrankte Pflege und Betreuung erhalten.
Ingesamt verfügen Christophsbad und Christophsheim über 721 Betten und 36 Tagesplätze.

Presse

Wenn gestern das Göppinger Christophsbad in den höchsten Tönen gelobt wurde, dann ist das durchaus wörtlich zu verstehen: Die Göppinger Klinik wurde als erstes "Singendes Krankenhaus" in Baden-Württemberg zertifiziert.hat es das Göppinger Christophsbad amtlich: Als erstes Krankenhaus in Baden-Württemberg wurde die Göppinger Klinik gestern als "Singendes Krankenhaus" zertifiziert. Zu diesem Anlass veranstaltet der Verein "Singende Krankenhäuser" ein zweitägiges Programm mit Vorträgen, Workshops, Arbeitskreisen - und Singgruppen. Im Mittelpunkt stehen neueste Forschungsergebnisse zur positiven Wirkung des Singens, Projekte mit Patientengruppen und Methoden der Musiktherapie.Musiktherapeut des Christophsbades und Initiator des Vereins "Singende Krankenhäuser", Wolfgang Bossinger, eröffnete die zweitägige Rahmenveranstaltung und gleichzeitige erste Jahrestagung des jungen Vereins. Circa 60 Anwesende verfolgten die feierliche Übergabe des Zertifikats im Herrensaal des Christophsbads. Heino Debus, Vorstand von "Singende Krankenhäuser", überreichte das Zertifikat an Christophsbad-Geschäftsführer Bernhard Wehde, den Ärztlichen Direktor Leo Hermle und die Musiktherapeuten des Hauses. Bernhard Wehde dankte allen Mitarbeitenden , die diese Zertifizierung ermöglicht haben, wobei er das freiwillige Engagement der Musik- und Kunsttherapeuten unterstrich. "Wir sind ein aktives Haus. Wir singen, also leben wir", so Wehde. Er betonte, dass Projekte dieser Art, die aktiv Patienten, ehemalige, Mitarbeiter und Menschen ohne Psychiatrieerfahrung verbinden, für das Christophsbad und insbesondere für seine Patienten wichtig seien. Laut Wehde könnte das Christophsbad genauso auch ein "Malendes Krankenhaus" werden, da die Kunst im Haus ebenso eine große Rolle spielt. Als Beispiel dafür nannte er das Offene Atelier, ein von den Kunsttherapeuten des Christophsbades initiiertes Projekt, das nach einem Jahr nicht nur positive Bilanz zieht, sondern aufgrund der hohen Anfrage einer Erweiterung bedarf. "Dieser bio-psycho-soziale-Behandlungsansatz ist typisch für das Christophsbad", meinte der Ärztliche Direktor Leo Hermle. Er berichtete über eine Studie zur gesundheitsfördernden Wirkung des aktiven Mitsingens. Sie ergab, dass bei Menschen, die aktiv mitsingen, die stresslösende und heilsame Wirkung um zehn Prozent höher liegt als bei jenen, die Musik nur hörend konsumieren. Für die Erforschung der gesundheitsfördernden Wirkung des Singens überreichte Bernhard Wehde im Namen des Fachkrankenhauses eine Spende von 500 Euro an den Verein "Singende Krankenhäuser".und Musik haben im Christophsbad lange Tradition. Schon seit Jahrzehnten ist die Musiktherapie fester Bestandteil der Kliniken für Psychiatrie, Gerontopsychiatrie, Psychosomatik und neurologischer Frührehabilitation. Eine besondere Einrichtung ist das "Heilsame Singen". 2006 startete im Christophsbad unter Leitung der Musiktherapeuten Wolfgang Bossinger, Simone Wagner und Dorit Schradi diese offene, für Teilnehmer kostenfreie Singgruppe. Schnell wuchs die Teilnehmerzahl auf über 90 Personen an: Patienten, ehemalige Patienten, Bewohner des Christophsheims und viele Interessierte von außen.schlossen sich 40 Teilnehmer des Heilsamen Singens darüber hinaus zum Klinikchor "Sing to be happy" zusammen. Er gibt ihnen die Gelegenheit auch sehr anspruchsvolle Stücke zu üben und öffentlich aufzutreten.

Bernhard Wehde, Dr Hermle, Heino Debus